BASAL Implantate , BOI-Implantate , Diskimplantate
Gute Erfahrungen mit Diskimplantaten / BOI-Implantaten
Basalosseointegration (BOI) hat ihren festen Platz in der oralen Implantologie
Basalosseointegrierende Implantate (BOI-Implantate, früher als Diskimplantate bezeichnet) werden zu den BASAL-Implantaten gezählt und werden, mehr noch als Extensionsimplantate, häufig negativ beurteilt und pauschal in eine unseriöse und von Misserfolgen geprägte Ecke gedrängt. Der Verfasser ist der Meinung, daß solche Geringschätzungen und Abwertungen nicht gerechtfertigt sind und von Kollegen stammen, die das System weder im einzelnen kennen, noch damit gearbeitet haben. Fälle, bei denen es zum Misserfolg kam, kann man leicht von jedem System aufzählen. Es wäre aber unredlich, einen Misserfolg nicht zahllosen Erfolgen gegenüberzustellen, wenn es sie gibt. Im folgenden Beitrag sollen einige Beispiele für ein erfolgreiches Arbeiten mit basalosseointegrierenden Implantate (BOI) gezeigt werden, um zu dokumentieren, daß dieses System, obwohl es sich so grundsätzlich von anderen unterscheidet, seinen festen Platz in der oralen Implantologie hat.
Rekonstruktion des Gebisses mit BOI-Implantaten und Schraubenimplantaten
Die Auswahl des richtigen BOI-ImplantatsDie äußeren Ränder des BOI-Implantats liegen im kortikalen Kieferknochen. Nach der Auswahl des optimalen Implantates wird nach Aufklappung die Fräsung des Implantatbettes vorgenommen und das Implantat vorsichtig lateral impaktiert.
Bei geplanter Sofortbelastung erfolgt die Abdrucknahme unmittelbar nach dem Vernähen. Eine kunststoffverblendete Brücke auf einer Metallbasis wird spätestens nach 48 Stunden als Langzeitprovisorium eingegliedert. Der schlanke Schaft des BOI-Implantats weist eine dem Knochengewebe entsprechende Elastizität auf, was eine optimale Osseointegration ermöglicht
BOI-Implantate haben eine große IndikationsbreiteAlternativ zu der sehr verbreiteten Implantation im intraforaminären Bereich der Unterkiefers in Verbindung mit einer abnehmbaren Prothese, wurde in diesen Fällen mit Hilfe von BOI-Implantaten weiterem Knochenabbau auch im lateralen Kieferbereich vorgebeugt.
Die Patienten bestätigen das Gefühl, " wie mit eigenen Zähnen" zu kauen.
Sie können auch dort noch eingesetzt werden, wo zahnwurzelförmige Implantate wegen zu geringer Knochenhöhe an ihre Grenzen stoßen.
25 Jahre Erfahrungen mit BOI-ImplantatenDie Entwicklung der Basalosseointegration reicht bis in die Anfänge der 70er Jahre zurück und hat Ihren Ursprung in Frankreich (Prof. Juliet, Paris und Dr. Scortecci, Nizza). Die Methode gehört in Frankreich zur universitären Ausbildung, und auch in Deutschland gibt es eine stattliche Anzahl von Anwendern, die sich die über 25-jährigen Erfahrungen dieses Systems zunutze machen.
Beispiel:
Komplettversorgung OberkieferDiabetes Typ I und aggressive Parodontitis, die zu starkem Kieferknochenschwund geführt hat.
Darstellung eines komplett rekonstruierten Oberkiefers
Basal-Implatate (BOI-Implantate und Tuberimplantate) sowie krestale Zahnimplantate
Röntgenbefund 24h nach Implantation. Diese Methode erlaubt es den Patienten innerhalb von 24 Stunden mit festen Zähnen zu versorgen
Modellansicht der fertigen prothetische Arbeit im praxiseigenen Labor.
Die Frontzähne des Unterkiefers wurden mit Vollkeramil-Einzelkronen
versorgt
Aufsicht Oberkiefer Vollkeramibrücke
Lippenprofil
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