Knochentransplantation Vergrößerung des Implantatbetts durch Knochenentnahme körpereigenen Knochens:
Bei der Knochentransplantation werden Knochenstücke an einer Stelle der Körper entnommen (Donor-Region) und im zu implantierenden Bereich (Repeptor-Region) befestigt. Bei der ausgedehnten Knopchentransplantation entstehen so 2 getrennte Operationsgebiete (Donor- und Rezeptorregion) mit den entsprechenden Risiken und Komplikationsmöglichkeiten.
Die wichtigsten Entnahmestellen sind die Kieferbereiche hinter den letzten Backenzähnen. Für größere Rekonstruktionen werden Knochenblöcke aus dem Kieferwinkel und sogar aus dem Beckenkamm entnommen.
| | ... mit autologen (körpereigenen) Knochenspänen | ... mit autologen Knochenblöcken | ... Einheilphase | | | | | Nach Öffnung der Kieferhöhlenknochenwand wird die Schleimhaut des Kieferhöhlenbodens angehoben, das Implantat gesetzt und der restliche Hohlraum mit körpereigenen Knochenspänen aufgefüllt. | Aus dem Beckenkamm wird in stationärer Behandlung ein Knochenblock entnommen und nach dem Kieferhöhlenlifting einge- setzt. Bei zeitgleicher Implantation werden die restlichen Hohlräume mit körper- eigenen Spänen oder mit Knochen- ersatzmaterial geschlossen. | Nach einer Einheilzeit von ca. 12 Monaten darf das Implantatlager belastet werden. Generell wird zwischen einer primären Implantation und einer Zweiphasen- Implantation unterschieden. |
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