Häufige Fragen zu Zahnimplantaten

Häufig werden Fragen zu gewissen zahnmedizinischen Aspekten, Methoden und Materialien gestellt. Im Folgenden haben wir die häufigsten Fragen, die in unserer Praxis gestellt werden, zusammengefasst. Ihre Frage wurde nicht beantwortet? Wir beantworten Ihnen diese Fragen auch gerne persönlich oder per Email.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können Schmerzen auftreten. Anästhesie und Sedierung werden verwendet, um Schmerzen während des Einbringens der Zahnimplantate zu verhindern. Die meisten Patienten berichteten, dass sie sich nach dem Eingriff weit besser fühlten, als sie erwartet hatten.
Für kleinere Implantationen wird vorwiegend die lokale Anästhesie verwendet, wie Sie es von Zahnextraktionen her kennen. Bei grösseren Implantationen sollte immer zumindest eine Dämmerschlafnarkose, sog. Sedation, durchgeführt werden. Die Vollnarkose durch einen Anästhesisten ist im Normalfall nicht notwendig
Früher wurde das Verfahren in zwei Schritten durchgeführt. Der Zahnarzt setzte zunächst das Implantat ein, das danach drei bis sechs Monate in den Kieferknochen einheilte. Während dieser Einheilphase erhielt der Patient eine provisorische Prothese, bis die permanente Krone aufgesetzt werden konnte.Heute gibt es eine Alternative zu diesem Verfahren, bei der das Implantat in einem Stück während einer Sitzung eingesetzt wird (Monobloc Verfahren). Durch diese neue Methode wurde das Verfahren für Patienten bedeutend vereinfacht.Welches Verfahren zum Einsatz kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. dem Zustand der vorhandenen Zähne, der Anzahl der zu ersetzenden Zähne und deren Position im Mund. Diese Faktoren bestimmten auch, wie viele Termine bis zum Abschluss der Behandlung erforderlich sind.
Weil sie im stabilen kortikalen Knochen verankert sind. Weil BOI-Implantate während der Einheilung durch die prothetische Konstruktion stabilisiert werden.
Zahnimplantate sind aus einem sehr gut verträglichen und stabilen Titan.
Einmal eingesetzte Zahnimplantate haben kein Haltbarkeitsdatum wie z.B. bei Lebensmitteln. Die Verlusthäufigkeit hängt von verschiedenen Umständen ab. So halten Zahnimplantate in bestimmten Regionen (Orten) des Kiefers besser als in anderen. Und auch manche Arten der Versorgung der Zahnimplantate mit Brücken sind besser geeignet als andere. Dennoch kann man sich manchmal als Zahnarzt die Art der Versorgung nicht aussuchen und muss auch in eher ungünstigen Fällen eine Versorgung mit festen Zähnen herstellen.Erfahrungen liegen über 20 Jahre vor. Die Meinung, nach einer bestimmten Zeit müsste ein Zahnimplantat entfernt werden, ist ein Irrtum.
Die Erfolgswahrscheinlichkeit hängt stark von der Position des Zahnimplantats im Kiefer und von der Art der prothetischen Versorgung ab. Es gibt sehr sichere Implantationsorte und sehr sichere Versorgungsarten. Aber auch die Patienten, die aufwendigere Versorgungen benötigen, können heute mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit versorgt werden. Notfalls müssen eben auch mal Implantate ausgetauscht werden, um letztlich zu einer guten, brauchbaren Versorgung zu kommen. BOI Implantate(Diskimplantate und BASAL-Implantate) werden seit ca. 30 Jahren eingesetzt. Die Erfolgsrate liegt bei über 90 Prozent, da das Material, die Form und die Oberfläche der Zahnimplantate ständig verbessert wurden.
Selbstverständlich können Sie wieder alles essen, nach einer Einheilzeit sind Zahnimplantate belastbar wie eigene Zähne. Innerhalb der Einheilzeit des Zahnimplantats sollten Sie möglichst nur weiche Kost zu sich nehmen: essen Sie alles, was Sie mit der Zunge am Gaumen zerdrücken können.
Sie müssen nicht zahnlos herumlaufen. Für den Fall, dass eine Sofortbelastung der Zahnimplantate möglich ist, wird ein stabiles Provisorium 24h nach der Zahnimplantation eingesetzt
Farbe und Aussehen der Brücke können in gewissen Grenzen frei gewählt werden. Bitte bedenken Sie, dass oft nicht nur die Zähne, sondern auch Knochen und Zahnfleisch fehlen. Da die Zähne dennoch von der Kaufläche bis zum Zahnfleisch reichen müssen, werden sie oft optisch länger als die eigenen, früheren Zähne. Sofern dies nicht gewünscht wird, müssen Zahnfleisch und Knochen ggfs. separat augmentiert oder transplantiert werden.
Die Reinigung von Zahnimplantaten erfolgt mit der normalen Zahnbürste und unter Zuhilfenahme von Interdentalbürstchen und Zahnseide. Regelmäßige Untersuchungen und professionelle Zahnreinigung vervollständigen die Pflege. Spülen mit einer vom Implantologen empfohlenen antibakteriellen Lösung (Chlorhexidindigluconat) ist hilfreich, da es immer wieder Regionen gibt, die von der Bürste nicht regelmäßig erreicht werden.
Vor der Zahnimplantation und in der Nachsorgephase muss der Blutzucker gut eingestellt sein. Daneben wird eine Antibiotika-Prophylaxe empfohlen. Das Risiko des Implantatverlusts ist bei BOI Implantaten ebenso wie bei der Verwendung von Schraubenimplantaten grundsätzlich erhöht. Wichtig für den Erfolg sind u.a. gemäßigte Lebensführung, Blutzuckerkontrolle und regelmäßige Nachuntersuchungen. Es lässt sich beobachten, dass bei Diabetikern jedoch der Heilungsprozess verzögert ist.
Schraubenimplantate halten nicht besser als BOI Implantate, sie benötigen aber für ihren Sitz viel Platz, welcher meist nicht vorhanden ist. Sind jedoch für Schraubenimplantate Zusatzoperationen nötig (Sinuslift, Knochenaufbau, etc.), so sind alle die Einzeleingriffe mit separaten Risiken verbunden. Die Summe der Einzelrisiken ist bei krestalen Implantaten (Schrauben, Zylinder) definitiv höher als bei einer einzeitigen Versorgung mit BOI Implantaten
Die Implantate bestehen aus Titan, ein Allergietest ist meist nicht notwendig, da Titanallergien bislang nie nachgewiesen wurde. Sollte ein Verdacht bestehen, kann beim Allergologen ein Allergietest gemacht werden. Prüfkörper können bei den Herstellern bezogen werden.
Das ist eigentlich kein so großes Problem auch bei geringem Knochenangebot.

Zahnarztpraxis
Dr. Martin Schweppe
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