Vorbeugung gegen Osteoporose

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt

Im aktuellen Ernährungsbericht warnt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) vor Knochenschwund durch Vitamin-D-Mangel. Die tägliche Zufuhr an diesem Vitamin liegt in der Bundesrepublik zum Teil erheblich unter den empfohlenen Werten, was das Risiko für Knochenschwund erheblich steigern kann.

Der Körper benötigt Kalzium und Phosphate

Zum Aufbau von stabilem Knochen benötigt der Körper Kalzium und Phosphate. Sie allein zuzuführen, reicht jedoch nicht: Nur mit Hilfe von Vitamin D wird Kalzium über den Darm aufgenommen und in die Knochen und Muskel eingebaut. Der Mangel an Vitamin D führt bei Babys und kleinen Kindern zur „Englischen Krankheit“ Rachitis, im Alter zu Osteoporose. Die ausreichende Versorgung über die Nahrung zu erhalten, ist nicht einfach, nennenswerte Vitamin-D-Mengen sind in fettem Seefisch wie Hering oder Makrele, in Eiern oder Milch enthalten. Um den Bedarf an Vitamin D über die Nahrung zu decken, müsste man drei- bis vier Mal in der Woche fetten Seefisch essen oder jeden Tag zehn Eier essen.

Ein zweiter Weg ist die Eigensynthese

Der Körper kann durchaus selbst Vitamin D bilden, und zwar in der Haut mit Hilfe von ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts. Jedoch ist nach Ansicht der DGE-Experten auf die Sonne nicht immer Verlass: „Die Voraussetzung einer entsprechenden UV-Bestrahlung im Freien ist durch die modernen Arten der Freizeitgestaltung vielfach nicht mehr gegeben.“

Zusätzliche Maßnahmen sind erforderlich

Bei älteren Menschen kann die Haut bei nachlassender Enzymaktivität nur noch wenig Vitamin D bilden. Sie sind daher bei einem Vitamin-D-Mangel auf die Einnahme von Tabletten angewiesen. Hat der Arzt bereits eine Osteoporose diagnostiziert, kann man mit Sonnenlicht und Kalzium nichts mehr gegen die Krankheit ausrichten. Als Behandlungsstandard der Osteoporose-Experten gilt heute die Einnahme eines so genannten Bisphosphonats gemeinsam mit Kalzium und Vitamin D. Präparate mit dem Wirkstoff Alendronat hemmen den Knochenabbau. Das Risiko eines osteoporotischen Knochenbruchs kann nach wissenschaftlichen Studien bei regelmäßiger Einnahme innerhalb eines Jahres um mehr als die Hälfte sinken. Ebenfalls wichtig ist viel Bewegung an der frischen Luft, weniger Kaffee, Softdrinks und Alkohol trinken, und am besten ein völliger Verzicht auf Zigaretten.


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